DE – Alpenmodule, Montage der Testmodule

Am Donnerstag sind die Module bei mir angekommen, nach dem die Post nicht in der Lage war, die Russischen Papiere zu lesen. Digitalisierung klappt also nicht immer.

Heute habe ich mit der Montage der Testmodule von Valeriy begonnen. Ich habe zwei Muster bekommen und werde die auf 2 Arten montieren. Hier mal das erste Modul…

Unboxing

Modulpack
Modulpack

Valeriy verpackt jedes Modul einzeln mit Folie, so dass man immer eines zu Zeit bauen kann. Das Material ist ein recht dichtes und leichtes Sperrholz. 3mm und 6mm in der Materialstärke. Ich tippe mal auf Pappel.

Aufbau 1

Ich verwende einen alten Bürotisch als Basteltisch. Der hat eine schöne grade Oberfläche.

Los geht’s
Alle Teile sortiert…

Nach dem auswickeln habe ich alle Teile sortiert und mir mal einen Überblick verschafft.

Verkleben der Mittelverbindung

Als erstes habe ich die beiden Bretter für das Grundbrett auf dem Tisch fixiert. Unter den Klebeverbindungen habe ich einen Streifen Klebeband auf den Tisch geklebt, damit nichts am Tisch klebt und dann die Klebeflächen eingestrichen. Ziel ist, nicht soviel wie möglich, sondern soviel notwendig. Überquellender Kleber sollte/muss entfernt werden.

Mittelrippen verleimt…

Als nächstes habe ich die Mittelrippen verleimt. Es gibt drei Stück in zwei Arten. Die mit der Spitze kommt in die Mitte… . Der untere Gurt unter dem Trassenbrett ist ebenfalls zweitilig und wird eingeklebt. Die Stecklaschen müssen nur an den kleinen Seiten mit Kleber bestrichen werden aber nicht auf der Stirnseite.

Trassenbrett aufgeleimt…

Oben auf den Gurt kommt das Trassenbrett. Gurt und Brett bilden so einen T-Träger, der mit den Spanten oder Rippen zusammengesteckt wird. Selbst mit feuchtem Kleber ist das Ganze schon erstaunlich stabil. Die Mittelrippe und das Bodebrett ist so konstruiert, dass die Rippe das auseinanderrutschen des Brettes verhindern. Gleiches macht dann auch die Rippe, die von unten eingesteckt wird. Das “Locking” ist eine clevere Sache.

Verklebung des Trassenbretts

Es ist wichtig, dass überschüssiger Kleber abgewischt wird. Mit den Fingern oder einem Stück Lappen oder einem Spachtel. Putz-Papier ist ungeeignet… . Tut man das nicht, läuft man gefahr, dass der Kleber beim Abbinden schrumpft und die Bretter aus dem Winkel zieht.

Nicht gut: Überquellender Kleber
Besser: Kleber abgewischt
Nicht gut: Kleberaupen schrumpfen beim Abbinden
Besser: Abgewischte Kleberaupen

Als Kleber verwende ich Titebond II Premium Wood Glue Water resistant. Man kann den Leim bei Amazon kaufen. Je nach Angebot ca. 15CHF. Ein Leim, mit dem ich im Bootsbau sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Es funktioniert auch jeder andere Holzleim und auch hier gilt das gleiche in Sachen Kleberaupen.

Titebond II Wood Glue

Nach einer Pause ging es weiter.

Kreuzweise Aussteifungen unter dem Modul

Man kann die Zick-Zack Line der Grundplattenteilung erkennen und auch, wie der Spant von oben in die Löcher greift. Von Unten wird nun auch noch ein Spant eingesetzt.

Spant für Auskreuzung
Spant oben und unten Quer zum Modul mit der Anbindung an die anderen Spanten und die Seitenwände.

Die Bauweise mit den Anbindungen auf den Knoten und die Auskreuzung sollten für ein sehr verwindungssteifes Modul sorgen. Es fehlt nun noch die Rückseite, Vorderseite und die beiden Stirnbretter. Montagezeit bisher ca. 1h mit einer Pause von 2.5 Stunden um den Kleber aushärten zu lassen.

Man kann auch hier wieder erkennen, dass ich die Kleberaupen entfernt habe.

Fertiges Modul
Fertiges Modul von unten…
Genug Platz zum Schrauben…
JA – Die Box passt an die Seite links oder rechts der Mitte
3mm Aussenwand – die Zwinge reicht aus!

So – damit ist die Montage des ersten Testmoduls abgeschlossen… .

LG,
Axel

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